Texte

Magic Monday #14 „ewig“

Paleica hat diese Woche „ewig“ zum Thema des Magic Monday erkoren. Nun gut mein erster Gedanke war ein Bild mit nichts – ein weißes Rechteck – zu Posten, immerhin ist ziemlich sicher nichts von ewiger Dauer. Das wäre nicht besonders einfallsreich und auch eher negativ gewesen, so musste ich überlegen was ich als passend und positiv genug erachte um es hier zu veröffentlichen. Die wunderschönen Hochzeitsbilder in Paleicas Beitrag berühren sehr und ich kann die positiven Gedanken dabei bestens nachvollziehen, aber ist die Liebe den nicht auch an unsere eigene Endlichkeit gebunden? Ist der Lauf der Zeit gebunden in einem ewigen Kreislauf? Bedeutet Tod das Ende? Gibt es immer neues Leben? 

Das sind alles Fragen auf die ich wie die meisten von uns keine Antworten habe aber ich weiß es gibt noch etwas anderes als rationelles Denken, ich nenne das für mich glauben. Ich glaube daran das es mehr gibt als die uns bekannten Wissenschaftlichen Fakten, etwas das uns dazu befähigt zu fühlen, Liebe, Hass, Hoffnung und dergleichen zu empfinden. Hier will ich den Bogen zu meinen Bildern spannen, einige Aufnahmen aus der „ewigen Stadt“ Rom. Der Wunsch des Menschen etwas für die Ewigkeit zu schaffen ist schon lange zurückverfolgbar und vielleicht auch mit der Hoffnung verbunden eines Tages wieder zu kommen……..

Meine Bilder sind noch mit einer Analogen Canon EOS 50D aufgenommen und nachträglich eingescannt, ist ja eigentlich schon eine Ewigkeit her das es Analogphotographie nicht mehr gibt……. 😉 

Engelsburg / Rom © by WoDuWoEngelsburg / Rom

Kolosseum / Rom © by WoDuWoKolosseum / Rom

Rom © by WoDuWo Blick auf Rom / bearbeitet mit Sepia Effekt

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10. Wiener Fotomarathon

Letzte Woche Samstag hat in Wien der 10. Wiener Fotomarathon stattgefunden und ich war mit tatkräftiger Unterstützung meiner Frau unter dem Gruppennamen WoDuWo & Co zum ersten Mal dabei. „& Co“ war in jeglicher Hinsicht ein unverzichtbarer Faktor an diesem Tag der an Spannung und Spaß für mich kaum zu überbieten war. Die Aufgabe bestand darin 12 oder 24 (Halbmarathon oder Marathon) Themen mit jeweils einem Bild um zu setzten, der Kreativität wurden hier kaum Grenzen gesetzt – es durften alle auf der Kamera zur Verfügung stehenden Möglichkeiten bezüglich Effekten, Weißabgleich ect. genutzt werden. Die Bilder mussten in der Reihenfolge die von der Themenliste vorgegeben war umgesetzt werden und durften nach betätigen des Auslösers nicht mehr abgeändert werden, das löschen von Bildern war erlaubt. Die eigene Startnummer sollte als erstes Bild aufgenommen werden (zählt allerdings nicht zur Wertung) und am Ende des Tages, (zwölf Stunden nach Bekanntgabe der Themen) dann in der richtigen Reihenfolge jeweils ein Bild zu den vorgegebenen Themen auf der Speicherkarte sein. Wir haben uns auf Grund des eher bescheidenen Wetters an diesen Morgen erst gegen 11:00 im Messegelände Wien zur Startnummern & Themenvergabe eingefunden und hatten daher nur noch zehn Stunden zur Vergnügung 😉 Nach Erhalt des Starter Package inkl. Speicherkarte und Themenliste waren wir sofort „Feuer und Flamme“ die Aufgaben Systematisch und so Kreativ als möglich in Bildern zu Verewigen. Die Fototechnische Seite sollte natürlich die bestmögliche Qualität haben und nach den ersten drei Themen war uns schnell klar – Z E I T – ist auch etwas  das wir nicht außer Acht lassen durften 😉 In Summe haben wir den ganzen Marathon geschafft und sind alleine ob dieser Tatsache bereits mächtig stolz. Nun warten wir gespannt auf die Auswertung der Beiträge aller (~ca. 1.800) Teilnehmer welche circa 6 Wochen dauern wird. Für alle die nun ein bisschen neugierig geworden sind stelle ich die Themenliste hier als Bild zur Verfügung.

Themenliste 10 Wiener Fotomarathon

 

Update 2.Oktober 2013Hier gibt es die Highlites des Marathons zu sehen!

Aus welcher Perspektive…..

Aus welcher Perspektive willst du den Tod sehen?

Am besten von der anderen Seite, gar nicht, von Hinten, daneben stehend?

Oder möchtest du ihm am liebsten in die Augen schauend, entgegen schreiten?

Das dir der Tod vor Augen tritt ist gewiss, bloß wie du damit umgehst ist offen.

In welcher Stimmung du diese Zeile gerade liest, wird den Ausschlag für die Antwort geben und sie wird nicht immer gleich ausfallen.

Dein Umfeld, wie auch deine innere Stimme, wird ein Wörtchen mitreden wollen und Einfluss auf deine Entscheidung nehmen.

Bei der Vorstellung das dich  der Tod ereilt ist die Versuchung groß zu denken, „ich will ihn gar nicht sehen“ – hilft nix, er kommt auch wenn du ihn nicht anschaust.

Na gut, dann lieber von der anderen Seite“ denkst du.

Was ist aber wenn ein geliebter Mensch „auf der anderen Seite“ ist, siehst du dann immer noch gerne zu, oder würdest du lieber tauschen wenn du die Wahl hättest?

Einen Pakt mit dem Teufel schließen, den Tod beherrschen“, sagst du.

Gut, mit ein bisschen Phantasie ist das vielleicht vorstellbar.

Aber möchtest du wirklich über das Ableben anderer entscheiden?

Vielleicht ist es ja möglich sich zu arrangieren?

Wenn Gevatter Tod Sinn für Humor hat steigt er vielleicht auf den einen oder anderen Schmäh ein und lässt dich ein bisserl länger verweilen?

Wenn er ein Arsch mit Ohren ist gibt er dir die Zeit zwar drauf, dafür liegst du  im Bett und musst darauf warten das dir jemand die Windeln wechselt und dich füttern kommt.

Verbesserungswürdig – würd ich sagen.

Verbesserungswürdig, das passt nun gar nicht meinst du?

Nun du musst den Tod nicht unbedingt als Erlösung sehen, aber du kannst es in Erwägung ziehen.

Du kannst auch daran glauben das keine Energie in unseren Universum jemals verloren geht

und alles das geht Platz für neues schafft, das unweigerlich nachkommt.

Es wird immer nur eine Frage deiner Perspektive sein.